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- Das Buch Henoch - 1/20 -


Das Buch Henoch

_____________________________

Jena in der Croeker'schen Buchhandlung 1833

[Title page of first volume:]

Das Buch Henoch

in

vollstandiger Ubersetzung mit fortlaufendem Kommentar, ausfuhrlicher Einleitung und erlauternden Exkursen

von

Andreas Gottlieb Hoffmann

Doctor der Philosophie und Theologie, Grossh. S. Weim. Kirchen- rathe und ordentlichem offentlichen Professor der Theologie an der Universitat zu Jena _________________________________ Erste Abteilung. Einleitung, Ubersetzung und Kommentar zu Kap. 1 - 55 _________________________________ Jena in der Croeker'schen Buchhandlung 1833

[end of title page]

Preliminary remark: Comments and critical remarks given from the original editor were omitted in this copy. Some typographical changes and spelling corrections were applied. Chapter 56 - 105 with title pages (Vol. II of the original edition) are attached to this text.

Vorbemerkung:

Hinweis des Abschreibers: Die Originalausgabe besteht zu ca. 90% aus Kommentar und Exkursen; in die Abschrift wurde nur der reine Text des Henochbuches ubernommen.

Rechtschreibkorrekturen in der Abschrift: Die Urabschrift unterscheidet sich vom Originaltext nur typographisch: "Ae und Ue" sind durch "A und U" ersetzt, sowie "sz" in typographisch alter Setzung durch "ss" ersetzt. Die hier vorgelegte korrigierte Fassung des Textes enthalt gegenuber dem Originaltext folgende Anderungen bzw. Ersetzungen: Ziffern bis 12 durch Zahlworter; sahe durch sah; Theile durch Teile; Thore durch Tore; Behaltniss durch Behaltnis; Finsterniss durch Finsternis; Maass durch Mass; Granze durch Grenze - sowie Vergleichbare. Eine Rechtschreibkorektur nach alter Schreibung wurde durchgefuhrt und dabei nur einige wenige heute nicht mehr verwendete Schreibweisen belassen. Die Interpunktion wurde wie im Original beibehalten. Vokalattribute: In Eigennamen sind im Original an einigen Stellen Vokalattribute gesetzt, wovon in der verwendeten Schriftart das "nach oben offene Kreissegment" nicht zur Verfugung steht. Uber "a" und "e" ist dieses daher weggelassen. Anstelle dessen ist, wo es sinnvoll erschien, "e" gesetzt.

Band II des Originals (Kapitel 56 bis 105) mit Titelseiten folgt nach Kapitel 55.

Das Buch Henoch

Kap. 1 1. Die Segensworte Henochs, womit er segnete die Auserwahlten und die Gerechten, welche leben werden in der Zeit der Trubsal, wo verworfen werden alle Bosen und Gottlosen. Henoch, ein gerechter Mann, welcher mit Gott war, redete und sprach, als seine Augen geoffnet worden und er gesehen ein heiliges Gesicht in den Himmeln: Dies zeigten mir die Engel. 2. Von ihnen horte ich alle Dinge und verstand, was ich sah; das, was geschehen wird nicht in diesem Geschlecht, sondern in einem Geschlecht, welches kommen wird in ferner Zeit, um der Auserwahlten willen. 3. Um ihretwillen sprach und redete ich mit ihm, der da hervorgehen wird aus seiner Wohnung, dem Heiligen und Machtigen, dem Gott der Welt, 4. welcher dann treten wird auf den Berg Sinai, erscheinen mit seinem Heer und sich offenbaren mit der Starke seiner Macht vom Himmel. 5. Alles wird erschrecken und die Wachter sind besturzt. 6. Grosse Furcht und Zittern ergreift sie bis zu den Enden der Erde. Die erhabenen Berge erbeben und die hohen Hugel werden erniedrigt und schmelzen wie Honigseim in dem Feuer. Die Erde wird uberflutet werden und alles, was auf derselben ist, umkommen, wenn das Gericht kommt uber alle, auch die Gerechten. 7. Aber ihnen wird er Friede geben; er wird erhalten die Auserwahlten und gegen sie gnadig sein. 8. So werden denn alle Gottes sein, glucklich und gesegnet und der Glanz Gottes wird sie erleuchten.

Kap. 2

Siehe! er kommt mit Myriaden seiner Heiligen, Gericht uber sie zu halten, zu vertilgen die Bosen und zu strafen alles Fleisch uber jegliches, was die Sunder und Gottlosen getan und begangen haben gegen ihn.

Kap. 3

1. Alle, die im Himmel sind, wissen, was (dort) geschieht; 2. dass die himmlischen Lichter nicht andern ihre Bahn, dass ein jedes aufgeht und untergeht nach seiner Ordnung, ein jedes zu seiner Zeit ohne Ubertretung der Gebote. Sie sehen die Erde und vernehmen, was dort geschieht vom Anfang bis zu ihrem Ende; 3. dass jedes Werk Gottes unveranderlich ist zur Zeit seiner Erscheinung. Sie schauen Sommer und Winter, dass die ganze Erde voll Wasser ist und dass die Wolken, der Tau und der Regen sie erfrischen.

Kap. 4

Sie betrachten und sehen jeden Baum, wie er verdorrt und jedes Blatt abfallt, ausser vierzehn Baumen, welche ihr Laub nicht abwerfen, sondern warten von dem alten bis zum neuen, zwei oder drei Winter lang.

Kap. 5

Wiederum bemerken sie in den Tagen des Sommers, dass die Sonne in demselben gerade in ihrem Anfange ist, wenn ihr nach einem bedeckten und schattigen Baume sucht wegen der brennenden Sonne, wenn die Erde von der heftigen Hitze versengt wird und ihr nicht zu wandeln vermogt weder auf dem Erdboden noch auf den Felsen in Folge dieser Hitze.

Kap. 6

1. Sie bemerken, wie die Baume, wenn sie ihre grunen Blatter hervortreiben, sich bedecken und Fruchte tragen; sie vernehmen alles und wissen, dass er, der ewig lebt, alles dieses fur euch tut: 2. (dass) die Werke beim Beginn eines jeglichen Jahres, dass alle seine Werke ihm dienen und unveranderlich sind; doch wenn Gott es beschlossen hat, so mussen alle Dinge vergehen. 3. Sie sehen auch, wie die Meere und die Flusse allzumal erfullen ihre Arbeit: 4. (Aber) ihr harret nicht in Geduld, noch vollbringt ihr die Befehle des Herrn; sondern ihr widerstrebt und verlastert (seine) Grosse und ubelwollend sind die Worte in eurem befleckten Munde gegen seine Majestat. 5. Ihr Verdorrte am Herzen, kein Friede wird euch zu Teil werden! 6. Darum werdet ihr eure Tage verfluchen und die Jahre eures Lebens werden vergehen; unaufhorliche Verwunschung wird sich aufhaufen und ihr werdet keine Gnade erlangen. 7. In diesen Tagen werdet ihr euren Frieden vertauschen mit ewiger Verfluchung von seiten aller Gerechten, und die Sunder werden euch unaufhorlich verwunschen, 8. euch mit den Gottlosen. 9. Die Auserwahlten werden Licht, Freude und Friede besitzen und die Erde ererben. 10. Aber ihr, ihr Unheiligen, werdet verdammt werden. 11. Dann wird Weisheit verliehen den Auserwahlten; sie alle werden leben und nicht wiederum aus Gottlosigkeit oder Hochmut Ubertretung begehen, sondern sie werden sich demutigen im Besitz von Klugheit und die Ubertretung nicht wiederholen. 12. Sie werden nicht verdammt werden wahrend der ganzen Zeit ihres Lebens, noch sterben in Qual und Zorn; sondern die Zahl ihrer Tage wird erfullt und sie werden alt in Frieden; und die Jahre ihrer Gluckseligkeit werden gemehrt in Freude und in Friede fur immer, so lange sie nur leben.

Kap. 7

1. Es geschah, nachdem die Menschenkinder sich gemehrt hatten in diesen Tagen, dass ihnen herrliche und schone Tochter geboren wurden. 2. Und als die Engel, die Sohne des Himmels sie erblickten, erbrannten sie in Liebe zu ihnen und sprachen zueinander: Kommt, lasst uns fur uns Weiber auswahlen aus der Nachkommenschaft der Menschen und lasst uns Kinder zeugen. 3. dann sprach Samjaza, ihr Anfuhrer, zu ihnen: ich furchte, dass ihr vielleicht der Ausfuhrung dieses Unternehmens abgeneigt werdet, 4. und dass ich allein dulden musste fur ein schweres Verbrechen. 5. Aber sie antworteten ihm und sprachen: Wir schworen alle, 6. und verpflichten uns durch Verwunschungen gegenseitig, dass wir nicht andern unser Vorhaben, sondern ausfuhren unser beabsichtigtes Unternehmen. 7. Dann schworen sie alle einander und alle verpflichteten sich durch gegenseitige Verwunschungen. Ihre Zahl betrug zwei Hundert, welche herabstiegen auf Ardis, den Gipfel des Berges Armon. 8. Dieser Berg wurde deshalb Armon genannt, weil sie geschworen hatten auf ihm und sich gebunden durch gegenseitige Verwunschungen. 9. Dies sind die Namen ihren Haupter: Samjaza, welcher ihr Fuhrer war, Urakabarameel, Akibeel, Tamiel, Ramuel, Danel, Azkeel, Sarakujal, Afael, Armers, Batraal, Anane, Zavebe, Samsaveel, Ertael, Turel, Jomjael, Arazjal. Dies waren die Vorsteher der zweihundert Engel und die Ubrigen waren mit ihnen. 10. Dann nahmen sie Weiber, ein jeder wahlte sich; ihnen begannen sie sich zu nahen und ihnen wohnten sie bei, lehrten sie Zauberei, Beschworungen und das Teilen von Wurzeln und Baumen.


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