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- Das Buch Henoch - 2/20 -


11. Und die Weiber empfingen und gebaren Riesen, 12. deren Lange dreihundert Ellen betrug. Diese verschlangen allen Erwerb der Menschen, bis es unmoglich wurde, sie zu ernahren. 13. Da wandten sie sich gegen Menschen, um sie zu essen, 14. und begannen zu verletzen Vogel, Tiere, Gewurm und Fische, ihr Fleisch zu essen eins nach dem andern und zu trinken ihr Blut. 15. Dann tadelte die Erde die Ungerechten.

Kap. 8

1. Uberdies lehrte Azaziel die Menschen Schwerter machen und Messer, Schilde, Brustharnische, die Verfertigung von Spiegeln und die Bereitung von Armbandern und Schmuck, den Gebrauch der Schminke, die Verschonerung der Augenbrauen, (den Gebrauch der) Steine von jeglicher kostlichen und auserlesenen Gattung und von allen Arten der Farbe, so dass die Welt verandert wurde. 2. Gottlosigkeit nahm zu, Hurerei mehrte sich und sie sundigten und verderbten alle ihren Weg. 3. Amazarak lehrte alle die Zauberer und Wurzelteiler; 4. Armers die Losung der Zauberei; 5. Barkajal die Beobachter der Sterne; 6. Akibeel die Zeichen, 7. Tamiel lehrte Astronomie, 8. und Asaradel lehrte die Bewegung des Mondes. 9. Aber die Menschen, da sie untergingen, klagten und ihre Stimme gelangte bis zum Himmel.

Kap. 9

1. Dann blickten Michael und Gabriel, Raphael, Surjal und Uriel vom Himmel herab und sahen die Menge Blutes, welche auf Erden vergossen war und alle die Ungerechtigkeit, welche auf derselben geschehen war und sagten zueinander: (hort) die Stimme ihre Geschreis! 2. Die (ihrer Kinder) beraubte Erde schreit bis zum Tore des Himmels, 3. und jetzt klagen zu euch, o ihr Heiligen des Himmels, die Seelen der Menschen und sprechen: Schafft uns Gerechtigkeit bei dem Hochsten. Dann sagten sie zu ihrem Herrn, dem Konige: Herr der Herren, Gott der Gotter, Konig der Konige! Der Thron deines Ruhmes ist immer und ewig, und immer und ewig wird dein Name geheiligt und verherrlicht. Du wirst gepriesen und verherrlicht. 4. Du hast alle Dinge geschaffen; du hast Macht uber alle Dinge und alle Dinge liegen offen und klar vor dir. Du siehst alle Dinge und nichts kann dir verhehlt werden. 5. Du hast gesehen, was Azazjel getan hat, wie er jede Art von Bosheit auf der Erde gelehrt und der Welt alle verborgenen Dinge enthullt hat, welche im Himmel geschehen. 6. Auch hat Zauberei gelehrt Samjaza, dem du Gewalt verliehen hast uber die, welche ihm zugesellt sind. Sie sind miteinander zu den Tochtern der Menschen gegangen, haben gelegen bei ihnen, sind befleckt worden 7. und haben ihnen Verbrechen offenbart. 8. Die Weiber ingleichen haben Riesen geboren. 9. So ist die ganze Erde mit Blut und mit Bosheit erfullt worden. 10. Und nun siehe, die Seelen derer, welche getotet worden, schreien, 11. und klagen selbst bis zum Tore des Himmels. 12. Ihr Seufzen steigt auf; auch konnen sie der Ungerechtigkeit nicht entrinnen, welche auf Erden begangen wird. Du weisst alle Dinge ehe sie sind. 13. Du weisst dieses und was von ihnen getan ist; doch du sprichst nicht zu uns. 14. Was haben wir ihnen in Rucksicht dieser Dinge zu tun?

Kap. 10

1. Da sprach der Hochste, der Grosse und Heilige, 2. und sendete Arsajalaljur zum Sohne Lamechs, 3. und sprach: Sage zu ihm in meinem Namen: Verbirg dich. 4. Dann verkunde ihm das Ende, welches im Begriff ist, hereinzubrechen; denn die ganze Erde wird verderben; das Wasser der Flut wird kommen uber die ganze Erde, und alles, was auf derselben ist, wird zerstort werden. 5. Und nun belehre ihn, wie er entrinnen moge und wie sein Same ubrigbleiben wird auf der ganzen Erde. 6. Wiederum sprach der Herr zu Raphael: Binde den Azazjel an Handen und Fussen, wirf ihn in Finsternis, offne die Wuste, welche in Dudael ist und stoss ihn in dieselbe. 7. Wirf auf ihn scharfe und spitze Steine und decke ihn mit Finsternis. 8. Dort wird er bleiben immerdar; bedecke sein Antlitz, dass er das Licht nicht sehen kann, 9. und am grossen Tage des Gerichts lass ihn ins Feuer werfen. 10. Belebe die Erde, welche die Engel verderbten, und verkunde ihr Leben, dass ich sie wieder beleben werde. 11. Nicht alle Menschen sollen umkommen infolge jeglichen Geheimnisses, wodurch die Wachter Zerstorung angerichtet und welches sie ihre Nachkommenschaft gelehrt haben. 12. Die ganze Erde ist verdorben durch die Wirkungen Azazjel's Lehre. Ihm also schreibe das ganze Verbrechen zu. 13. Zu Gabriel aber sagte der Herr: Gehe zu den Beissern, den Verworfenen, zu den Kindern der Hurerei und vertilge die Kinder der Hurerei, die Nachkommenschaft der Wachter, aus der Menschen Mitte; fuhre sie heraus und errege sie einen gegen den andern. Lass sie umkommen durch Mord; denn Lange der Tage wird ihnen nicht zu Teil. 14. Sie alle werden dich bitten, aber ihre Vater erlangen nichts in Rucksicht auf sie; denn sie werden auf ein ewiges Leben hoffen, und dass sie leben mogen, ein jeder von ihnen funfhundert Jahr. 15. Ingleichen sprach der Herr zu Michael: Gehe und verkunde dem Samjaza und den andern, welche bei ihm sind, welche sich mit Weibern vereinigten, um sich zu beflecken mit aller ihrer Unreinheit; und wenn alle ihre Sohne erschlagen sind, wenn sie sehen den Untergang ihrer Geliebten, so binde sie fur siebzig Geschlechter unter die Erde, bis auf den Tag der Gerichts und der Vollendung, bis das Gericht, welches fur ewig gilt, vollbracht ist. 16. Dann sollen sie hinweggeschafft werden in die untersten Tiefen des Feuers, in die Qualen und in den Kerkern eingeschlossen werden ewiglich. 17. Sogleich nach diesen soll er mit ihnen zugleich verbrannt werden und umkommen; gebunden sollen sie sein, bis da erfullt sind viele Geschlechter. 18. Vertilge alle Seelen, welche der Torheit ergeben sind, und die Nachkommen der Wachter; denn sie haben die Kinder der Menschen unterdruckt. 19. Lass jeden Gewalttatigen umkommen von der Oberflache der Erde; 20. vertilge jedes bose Werk; 21. die Pflanze der Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit erscheine und ihr Hervorbringen werde zum Segen. 22. Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit wird fur ewige Zeiten gepflanzt mit Freuden. 23. Und dann werden alle Heiligen danken und leben, bis sie Tausend erzeugt haben, wahrend die ganze Zeit ihrer Jugend und ihre Sabbate in Frieden vollendet werden. In diesen Tagen wird die ganze Erde in Gerechtigkeit bebaut; sie wird ganz mit Baumen bepflanzt und mit Segen erfullt, jeder Baum der Freude wird auf derselben gepflanzt werden. 24. Auf derselben werden Weinberge gepflanzt werden und der Wein, welcher darauf gepflanzt werden wird, wird Fruchte tragen in Fulle; jeglicher Same, welchen man darauf sat, soll tausend Mass hervorbringen und ein Mass Oliven wird zehn Pressen Íl geben. 26. Dann werden alle Menschenkinder gerecht sein, und alle Volker mir gottliche Verehrung erweisen und mich segnen; alles wird mich anbeten. 27. Die Erde wird gereinigt von aller Verdorbenheit, von jedem Verbrechen, von aller Strafe und von allem Leiden; auch werde ich nicht wieder eine Flut auf sie kommen lassen von Geschlecht auf Geschlecht ewiglich. 28. In diesen Tagen werde ich auftun die Schatze des Segen, welche im Himmel sind, dass ich sie herabkommen lasse auf die Erde und alle Werke und Arbeit der Menschen. 29. Friede und Billigkeit sollen Genossen sein der Menschenkinder alle Tage der Welt und in jedem Geschlecht derselben.

Kap. 11

1. Vor allen diesen Dingen war Henoch verborgen, auch wusste niemand von den Menschenkindern, wo er verborgen war, wo er gewesen und was geschehen war. 2. Er war ganz beschaftigt mit den Heiligen und mit den Wachtern in seinen Tagen. 3. Ich, Henoch; lobte den grossen Herrn und Konig des Friedens. 4. Und siehe! die Wachter nannten mich Henoch, den Schreiber. 5. Dann sagte er zu mir: Henoch, Schreiber der Gerechtigkeit, gehe und verkunde den Wachtern des Himmels, welche den hohen Himmel verliessen und ihre ewige Wohnung, sich mit den Weibern befleckten 6. und taten, wie die Sohne der Menschen tun, indem sie sich Weiber nahmen und sich sehr befleckten auf der Erde: 7. dass sie auf der Erde nimmer Friede und Vergebung der Sunde erlangen werden. Denn sie werden sich ihrer Nachkommenschaft nicht freuen, sondern die Ermordung ihrer Geliebten schauen; sie werden klagen uber den Untergang ihrer Sohne und bitten immerdar, aber sie werden keine Gnade noch Frieden erlangen.

Kap. 13

1. Darauf ging ich, Henoch, weiter und sprach zu Azazjel: du wirst keinen Frieden erhalten; ein grosses Urteil ist gegen dich ergangen. Er wird dich binden; 2. nimmer wird Erleichterung, Gnade und Furbitte dir werden um der Unterdruckung willen, welche du gelehrt hast, 3. und wegen jeder Tat der Gotteslasterung, Tyrannei und Sunde, welche du den Menschenkindern gezeigt hast. 4. Dann ging ich hinweg und sprach zu ihnen allen insgesamt; 5. und sie alle erschraken und zitterten. 6. Sie ersuchten mich, fur sie eine Bittschrift aufzusetzen, damit sie Vergebung erhielten, und die Schrift ihres Gebets hinauf zu bringen vor den Gott des Himmels; denn sie konnten sich von der Zeit an nicht mehr selber an ihn wenden, noch erheben ihre Augen zum Himmel wegen der schmahlichen Missetat, um derentwillen sie gerichtet sind. 7. Dann schrieb ich eine Schrift ihres Betens und Flehens fur ihre Seelen, uber alles, was sie getan hatten, und uber den Gegenstand ihres Gesuchs, dass sie erhalten mochten Vergebung und Ruhe. 8. Weitergehend schritt ich uber die Wasser des Dan in Dan, welcher an der rechten Seite gegen Westen des Armon ist, und las die Urkunde ihrer Bitte, bis ich in Schlaf fiel. 9. Und siehe! ein Traum kam zu mir, und Gesichte erschienen uber mir. Ich fiel nieder und sah ein Gesicht der Strafe, damit ich es schilderte den Sohnen des Himmels und sie zurechtwiese. Als ich erwachte, ging ich zu ihnen. Alle standen weinend beisammen in Ubelfejael, welches liegt zwischen Libanos und Senefer, mit verhulltem Antlitz. 10. Ich erzahlte in ihrer Gegenwart alle Gesichte, welche ich gesehen hatte, und meinen Traum. 11. Und ich fing an diese Worte der Gerechtigkeit auszusprechen und zurechtzuweisen die Wachter des Himmels.

Kap. 14

1. Dies ist das Buch der Worte der Gerechtigkeit und der Zurechtweisung der Wachter, welche der Welt angehoren, zufolge dem, was er, welcher heilig und gross ist, befahl in dem Gesichte. Ich nahm in meinem Traum wahr, dass ich jetzt sprach mit einer Zunge von Fleisch, und mit meinem Atem, welchen der Allmachtige gesetzt hat in den Mund der Menschen, dass sie damit reden mochten; 2. und vernahm mit dem Herzen. So wie er geschaffen und gegeben hat den Menschen (die Kraft), zu verstehen das Wort des Verstandes, so hat er geschaffen und mir gegeben (die Kraft), zurechtzuweisen die Wachter, die Sprosslinge des Himmels. Ich habe geschrieben euer Gesuch, und in meinem Gesicht ist mir gezeigt worden, dass das, um was ihr bittet, euch nicht


Das Buch Henoch - 2/20

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