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- Das Buch Henoch - 3/20 -


gewahrt werden wird, so lange als die Welt dauert. 3. Gericht ist ergangen uber euch; gewahrt wird euch nichts. 4. Von dieser Zeit an werdet ihr niemals hinaufsteigen in den Himmel; er hat gesagt, dass er auf der Erde euch binden will, so lange als die Welt dauert. 5. Doch vor diesen Dingen sollt ihr schauen die Vernichtung eurer geliebten Sohne; ihr werdet sie nicht mehr besitzen, sondern sie sollen fallen vor euch durch das Schwert. 6. Und nicht sollt ihr bitten fur sie und nicht fur euch selbst. 7. Aber ihr werdet weinen und flehen in Schweigen. Dies die Worte des Buchs, welches ich schrieb. 8. Ein Gesicht erschien mir also: 9. Siehe! in (diesem) Gesicht luden Wolken und ein Nebel mich ein, sich bewegende Sterne und Strahlen von Licht trieben und schoben mich fort, wahrend Winde in dem Gesicht meinen Flug begunstigten und mein Weitergehen beschleunigten. 10. Sie hoben mich zum Himmel in die Hohe. Ich schritt vorwarts, bis ich an eine Mauer kam, gebaut aus Steinen von Kristall. Eine zitternde Flamme umgab sie, welche mich in Schrecken zu setzen begann. 11. In diese zitternde Flamme trat ich ein. 12. Und ich naherte mich einer geraumigen Wohnung, welche auch gebaut war mit Steinen von Kristall. Sowohl ihre Wande, als ihr Fussboden waren mit Steinen von Kristall, und von Kristall war auch der Grund. Ihr Dach hatte das Ansehen von Sternen, die sich heftig bewegen, und von leuchtenden Blitzen, und unter ihnen waren Cherubs von Feuer und ihr Himmel war Wasser. Eine Flamme brannte rings um ihre Mauern, und ihr Portal loderte von Feuer. Als ich in diese Wohnung trat, war sie heiss wie Feuer und kalt wie Eis. Keine Luft oder Leben war dort. Schrecken uberwaltigte mich und ein furchtbares Zittern ergriff mich. 13. Heftig bewegt und zitternd fiel ich auf mein Antlitz. In dem Gesicht sah ich, 14. und siehe! da war eine andere geraumigere Wohnung, zu welcher jeder Eingang vor mir offen war, errichtet in einer zitternden Flamme. 15. So sehr zeichnete sie sich in aller Hinsicht aus, an Glanz, an Pracht und an Grosse, dass es unmoglich ist, euch ihre Pracht oder ihre Ausdehnung zu beschreiben. 16. Ihr Fussboden war aus Feuer, oben waren Blitze und sich bewegende Sterne, wahrend ihr Dach ein loderndes Feuer zeigte. 17. Aufmerksam betrachtete ich sie und sah, dass sie einen erhabenen Thron enthielt, 18. der von Ansehen dem Reife ahnlich war, wahrend sein Umfang dem Kreise der glanzenden Sonne glich; und (da war) die Stimme der Cherubs. 19. Unten von diesem machtigen Throne her stromten Bache lodernden Feuers. 20. Auf ihn zu sehen war unmoglich. 21. Ein Grosser in Herrlichkeit sass darauf, 22. dessen Kleid glanzender als die Sonne, und weisser als Schnee. 23. Kein Engel vermochte hindurchzudringen, zu schauen das Antlitz desselben, des Herrlichen und Strahlenden; auch konnte kein Sterblicher ihn ansehen. Ein Feuer loderte rings um ihn. 24. Ein Feuer auch von grossem Umfange stieg immerwahrend vor ihm auf, so dass keiner von denjenigen, welche ihn umgaben, im imstande war, sich ihm zu nahern, unter den Myriaden, welche vor ihm waren. Fur ihn war heilige Beratschlagung unnotig. Gleichwohl gingen die Geheiligten, welche in seiner Nahe waren, nicht von ihm hinweg, weder bei Nacht noch bei Tage, noch wurden sie entfernt von ihm. Ich war auch so weit vorgegangen mit einem Schleier vor meinem Gesicht und zitternd. Da rief mich der Herr mit seinem Munde und sagte: Nahe dich hierher, Henoch, zu meinem heiligen Worte. 25. Und er hob mich auf und brachte mich bis gerade an den Eingang. Mein Auge war gerichtet auf den Boden.

Kap. 15

1. Alsdann sich wendend zu mir, sprach er und sagte: Hore und furchte nichts, o gerechter Henoch, du Schreiber der Gerechtigkeit! Nahe dich hierher und hore meine Stimme. Gehe, sage den Wachtern des Himmels, welche dich gesendet haben, fur sie zu bitten: Ihr sollet bitten fur Menschen und nicht Menschen fur euch. 2. Warum habt ihr verlassen den hohen und heiligen Himmel, welcher ewiglich dauert, und habt gelegen bei Weibern, euch befleckt mit den Tochtern der Menschen, euch Weiber genommen, gehandelt wie die Sohne der Erde, und gezeugt eine gottlose Nachkommenschaft? 3. Ihr, die ihr geistig, heilig seid und ein Leben lebt, welches ewig ist, habt euch befleckt mit Weibern, habt gezeugt in fleischlichem Blute, habt begehrt des Blutes der Menschen, und habt getan, wie diejenigen tun, (welche) Fleisch und Blut (sind). 4. Diese jedoch sterben und kommen um. 5. Darum habe ich ihnen gegeben Weiber, auf dass sie ihnen beiwohnten, damit Sohne mochten geboren werden von ihnen, und dass dies moge geschehen auf Erden. 6. Aber ihr wurdet von Anfang an als Geister geschaffen und besitzt ein Leben, welches ewig ist und seid nicht unterworfen dem Tode bis in Ewigkeit. 7. Daher machte ich nicht Weiber fur euch, dieweil ihr seid geistig und eure Wohnung ist im Himmel. 8. Nun aber die Riesen, welche geboren sind von Geist und von Fleisch, werden auf Erden bose Geister genannt werden, und auf Erden wird ihre Wohnung sein. Bose Geister werden hervorgehen aus ihrem Fleisch, weil sie geschaffen wurden von oben; von den heiligen Wachtern war ihr Anfang und ursprungliche Grundung. Bose Geister werden sie sein auf Erden, und Geister der Gottlosen werden sie genannt werden. Die Wohnung der Geister des Himmels soll sein im Himmel, aber auf Erden wird sein die Wohnung der irdischen Geister, welche geboren werden auf Erden. 9. Die Geister der Riesen (werden sein wie) Wolken, welche bedrucken, verderben, fallen, streiten und verletzen werden auf Erden. 10. Sie werden veranlassen Wehklage. Keine Speise werden sie essen, und sie werden dursten; sie werden verborgen sein und nicht immer sollen sich erheben die Geister gegen die Sohne der Menschen und gegen die Weiber; denn sie kamen hervor wahrend der Tage des Blutvergiessens und der Vernichtung.

Kap. 16

1. Bei dem Tode der Riesen, wohin auch ihre Geister gewandert sein mogen aus ihren Korpern, lass das, was fleischlich in ihnen ist, untergehen vor dem Gericht. So werden sie untergehen bis zum Tage der grossen Vollendung der grossen Welt. Statt finden wird eine Vollendung der Wachter und der Gottlosen. 2. Und nun zu den Wachtern, welche dich gesendet haben, fur sie zu bitten, welche im Anfange im Himmel waren, 3. (sprich): Im Himmel seid ihr gewesen; geheime Dinge zwar sind euch nicht offenbart worden, doch habt ihr gewusst ein ruchloses Geheimnis. 4. Und dies habt ihr erzahlt Weibern in der Hartigkeit eueres Herzens, und durch dieses Geheimnis haben Weiber und Menschen vervielfacht Ubel auf Erden. 5. Sage zu ihnen: Niemals also werdet ihr Frieden erhalten.

Kap. 20

1. Folgendes sind die Namen der Engel, welche wachen: 2. Uriel, einer von den heiligen Engeln, welcher (gesetzt ist) uber Larmen und Schrecken. 3. Raphael, einer von den heiligen Engeln, welcher (gesetzt uber) die Seelen der Menschen. 4. Raguel, einer von den heiligen Engeln, welcher verhangt Strafe uber die Welt und die Lichter. 5. Michael, einer von den heiligen Engeln, welcher, (gesetzt) uber menschliche Tugend, die Volker beherrscht. 6. Sarakiel, einer von den heiligen Engeln, welcher (gesetzt) uber die Seelen der Kinder der Menschen, welche sundigen. 7. Gabriel, einer von den heiligen Engeln, welcher (gesetzt ist) uber Ikisat, uber das Paradies und uber die Cherubs.

Kap. 17, Sect. IV

1. Sie hoben mich in die Hohe an einen Platz, wo da war die Erscheinung eines brennenden Feuers; und wenn es ihnen gefiel, so nahmen sie die Gestalt von Menschen an. 2. Sie fuhrten mich auf einen hohen Ort, auf einen Berg, dessen Spitze bis zum Himmel reichte. 3. Und ich sah die Behaltnisse des Lichtes und des Donners an den Enden des Platzes, wo er am tiefsten war. Da war ein Bogen von Feuer, und Pfeile in ihrem Kocher, ein Schwert von Feuer und jede Art von Blitz. 4. Alsdann hoben sie mich in die Hohe zu einem platschernden Strome und zu einem Feuer im Westen, welches aufnahm jeden Untergang der Sonne. Ich kam zu einem Fluss von Feuer, welcher floss wie Wasser, und sich ausleerte in den grossen See gegen Westen. 5. Ich sah alle breiten Flusse, bis ich zu der grossen Finsternis kam. Ich ging dahin, wohin alles Fleisch wandert, und ich schaute die Berge der Dunkelheit, welche Winter macht, und die Stelle, von wo das Wasser ausstromt in jeden Abgrund. 6. Ich sah auch die Mundungen aller Flusse in der Welt und die Mundungen in der Tiefe.

Kap. 18

1. Ich uberblickte dann die Behaltnisse aller Winde, und nahm wahr, dass sie beitrugen zur Zierde der ganzen Schopfung, und (zur Erhaltung) der Grundlage der Erde. 2. Ich betrachtete den Stein, (welcher) die Winkel der Erde (tragt). 3. Ich sah auch die vier Winde, welche die Erde und das Firmament des Himmels stutzen. 4. Und ich sah die Winde wirksam an der Hohe des Himmels, welche 5. in der Mitte des Himmels und der Erde entstehen und die Pfeiler des Himmels bilden. 6. Ich sah die Winde, welche den Himmel drehen, welche den Kreis der Sonne und aller Sterne untergehen lassen, und uber der Erde sah ich die Winde, welche die Wolken tragen. 7. Ich sah den Pfad der Engel. 8. Ich nahm wahr an dem Ende der Erde das Firmament des Himmels uber ihr. Alsdann ging ich gegen Suden zu, 9. wo sowohl bei Tage als bei Nacht sechs Berge brannten, gebildet von herrlichen Steinen, drei gegen Osten und drei gegen Suden. 10. Diejenigen, welche gegen Osten waren, waren von einem bunten Stein; einer davon war von Perle und ein anderer von Spiesglas. Die gegen Suden waren von einem roten Stein. Der mittlere reichte bis zum Himmel, gleich dem Throne Gottes von Alabaster, dessen Spitze war von Saphir. Ich sah auch ein glanzendes Feuer, welches war uber allen den Bergen. 11. Und da sah ich einen Platz auf der anderen Seite eines ausgedehnten Landes, wo Wasser angesammelt war. 12. Ich sah auch irdische Quellen tief in den feurigen Saulen des Himmels. 13. Und in den Saulen des Himmels sah ich Feuer, welche herabstiegen ohne Zahl, doch weder in die Hohe noch in die Tiefe. Uber diesen Quellen nahm ich auch einen Platz wahr, welcher weder das Firmament des Himmels uber sich hatte, noch den festen Grund unter sich; weder war Wasser uber ihm, noch irgend etwas zur Seite, sondern der Platz war ode. 14. Und da sah ich sieben Sterne, gleich grossen glanzenden Bergen und gleich Geistern mich bittend. 15. Alsdann sagte der Engel: Dieser Platz wird bis zur Vollendung von Himmel und Erde das Gefangnis der Sterne und der Heerscharen des Himmels sein. 16. Die Sterne, welche uber Feuer sich bewegen, sind diejenigen, welche uberschritten den Befehl Gottes, bevor ihre Zeit gekommen; denn sie kamen nicht in ihrer rechten Zeit. Darum wurde er erzurnt gegen sie und band sie, bis zur Periode der Vollendung ihrer Strafe in dem verborgenen Jahre.

Kap. 19

1. Alsdann fragte Uriel: Hier die Engel, welche Weibern beiwohnten, sich


Das Buch Henoch - 3/20

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