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- Das Buch Henoch - 4/20 -


ihre Anfuhrer bestimmend, 2. und zahlreich in ihrer Erscheinung, Menschen ruchlos machten und sie zu Irrtumern verleiteten, so dass sie Teufeln wie Gottern opferten. Denn an dem grossen Tage (wird) ein Gericht (sein), in welchem sie sollen gerichtet werden, bis sie vernichtet sind, und auch ihre Weiber sollen (gerichtet) werden, welche die Engel des Himmels verfuhrten ohne Widerstand. 3. Und ich, Henoch, ich allein sah das Gleichnis des Endes aller Dinge, und kein menschliches Wesen sah es, so wie ich es sah.

Kap . 21

1. Alsdann machte ich einen Kreislauf zu einem Platze, auf welchem nichts vollendet war. 2. Und da sah ich weder das ehrfurchtgebietende Werk eines erhabenen Himmels, noch einer festgestellten Erde, sondern einen oden Raum, bereit gehalten und furchtbar. 3. Da auch sah ich sieben Sterne des Himmels darin zusammengebunden, gleich grossen Bergen und gleich einem glanzenden Feuer. Ich rief aus: Wegen welcher Art von Verbrechen sind sie gebunden und warum sind sie entfernt worden an diesen Platz? Darauf antwortete Uriel, einer von den heiligen Engeln, welcher bei mir war, und welcher mich fuhrte: Henoch, warum fragst du, warum forschest du bei dir und suchst angstlich? Dies sind die von den Sternen, welche den Befehl des hochsten Gottes ubertreten haben und hier gebunden sind, bis die unendliche Anzahl der Tage ihrer Strafe vollendet ist. 4. Von da ging ich nachher weiter zu einem anderen furchtbaren Platze, 5. wo ich sah die Tatigkeit eines grossen lodernden und glanzenden Feuers, in dessen Mitte eine Trennung stattfand. Feuersaulen bekampften einander bis zu dem Ende des Abgrundes; und tief war der Abhang. Doch weder sein Mass noch seine Grosse war ich im Imstande zu entdecken; auch konnte ich seinen Ursprung nicht wahrnehmen. Da rief ich aus: Wie furchtbar ist dieser Platz und wie schwer zu erforschen! 6. Uriel, einer von den heiligen Engeln, welcher bei mir war, antwortete und fragte: Henoch, warum bist du erschrocken und erstaunt uber diesen schrecklichen Platz, bei dem Anblick dieses (Platzes des) Leidens? Dies, sagte er, ist das Gefangnis der Engel und hier werden sie gehalten fur immer.

Kap. 22, Sect. V

1. Von da ging ich weiter zu einem anderen Raume, wo ich sah im Westen einen grossen und hohen Berg, einen starken Felsen und vier liebliche Platze. 2. Innerlich war er tief, geraumig und sehr glatt, so glatt, als wenn er ware uberwalzt worden; er war sowohl tief als finster anzusehen. 3. Alsdann antwortete Raphael, einer von den heiligen Engeln, welche bei mir waren, und sagte: Dies sind die lieblichen Platze, wo die Geister, die Seelen der Toten werden versammelt werden; fur sie wurden sie eingerichtet, und hier werden versammelt werden alle Seelen der Menschensohne. 4. Diese Platze, in welchen sie wohnen, sollen sie einnehmen bis zum Tage des Gerichts und bis zu ihrer bestimmten Zeit. 5. Ihre bestimmte Zeit wird lang sein, gerade bis zum grossen Gericht. Und ich sah die Geister der Menschensohne, welche gestorben waren, und ihre Stimmen reichten zum Himmel, indem sie anklagten. 6. Alsdann fragte ich Raphael, einen Engel, welcher bei mir war, und sagte: Wessen Geist ist der, dessen Stimme (zum Himmel) reicht und anklagt? 7. Er antwortete und sagte: Dies ist der Geist Abels, welcher erschlagen wurde von Kain, seinem Bruder, und er wird ihn anklagen, bis sein Same vernichtet ist von der Oberflache der Erde, 8. bis sein Same verschwindet aus den Samen des menschlichen Geschlechts. 9. Zu dieser Zeit also erkundigte ich mich uber ihn und uber das allgemeine Gericht und sagte: Warum ist einer von dem anderen getrennt? Er antwortete: dreies ist gemacht worden zwischen die Geister der Toten, und so sind die Geister der Gerechten getrennt worden, 10. namlich eine Kluft, Wasser und Licht daruber. 11. Und auf dieselbe Weise werden auch Sunder getrennt, wenn sie sterben und in der Erde begraben werden, hat sie das Gericht nicht ereilt bei ihren Lebzeiten. 12. Hier werden ihre Seelen getrennt. Uberdies ist ihr Leiden gross bis zur Zeit des grossen Gerichts, der Zuchtigung und der Qual derjenigen, welche ewig verfluchen, deren Seelen gestraft und gebunden werden bis in Ewigkeit. 13. Und so ist es gewesen vom Anfange der Welt an. So war dort vorhanden eine Trennung zwischen den Seelen derjenigen, welche Klagen vorbringen, und derjenigen, welche lauern auf ihre Vernichtung, sie zu morden an dem Tage der Sunder. 14. Ein Behaltnis dieser Art ist gemacht worden fur die Seelen der ungerechten Menschen und der Sunder, derjenigen, welche Verbrechen vollbracht und sich zu den Gottlosen gesellt haben, denen sie gleichen. Ihre Seelen sollen nicht vernichtet werden am Tage des Gerichts, noch sollen sie auferstehen von diesem Platze. Alsdann pries ich Gott, 15. und sagte: Gepriesen sei mein Herr, der Herr der Herrlichkeit und der Gerechtigkeit, welcher regiert uber alles von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Kap. 23

1. Von da ging ich zu einem anderen Platze, gegen Westen, bis an die Enden der Erde, 2. wo ich ein Feuer lodern und ohne Aufhoren fortlaufen sah, welches seinen Lauf weder bei Tage noch bei Nacht unterbrach, sondern immer denselben fortsetzte. 3. Ich erkundigte mich und sagte: Was ist dies, welches niemals aufhort? 4. Darauf antwortete Raguel, einer von den heiligen Engeln, welche bei mir waren, 5. und sagte: Dieses lodernde Feuer, welches du gegen Westen laufen siehst, ist (das) aller Lichter des Himmels.

Kap. 24

1. Ich ging von da zu einem anderen Platze und sah einen Berg von Feuer, welches aufloderte sowohl bei Tage als bei Nacht. Ich ging nach ihm zu, und nahm sieben glanzende Berge wahr, welche alle voneinander verschieden waren. 2. Ihre Steine waren glanzend und schon; alle waren glanzend und prachtig anzusehen, und schon war ihre Oberflache. Drei waren gegen Osten und dadurch verstarkt, dass einer auf den andern gestellt war, und drei waren gegen Suden, verstarkt in einer ahnlichen Weise. Da waren auch tiefe Taler, welche einander nicht nahe kamen. Und der siebente Berg war in der Mitte derselben. In der Lage glichen sie alle dem Sitze eines Thrones, und wohlriechende Baume umgaben sie. 3. Unter diesen war ein Baum von einem unablassigen Geruch; auch von denen, welche in Eden waren von allen den riechenden Baumen, war keiner von Geruch wie dieser. Sein Laub, seine Blute und seine Rinde wurden niemals welk, und seine Frucht war schon. 4. Seine Frucht glich der Traube der Palme. Ich rief aus: Siehe! dieser Baum ist trefflich zum Ansehen, angenehm in seinem Laube, und der Anblick seiner Frucht ist ergotzlich fur das Auge. Darauf antwortete Michael, einer von den heiligen und herrlichen Engeln, welche bei mir waren, und (einer,) welcher ihnen vorstand, 5. und sagte: Henoch, warum erkundigst du dich uber den Geruch dieses Baumes, 6. bist begierig dies zu wissen? 7. Alsdann versetzte ich, Henoch, ihm und sagte: In Betreff jedes Dinges bin ich begierig nach Belehrung, doch vorzuglich in Betreff dieses Baumes. 8. Er antwortete mir und sagte: Dieser Berg, welchen du siehst, und dessen Haupt in seiner Ausdehnung dem Sitze des Herrn gleicht, wird der Sitz sein, auf welchem sitzen wird der heilige und grosse Herr der Herrlichkeit, der ewige Konig, wenn er kommen und herabsteigen wird, um die Erde mit Gute heimzusuchen. 9. Und diesen Baum von einem angenehmen Geruch, nicht von einem fleischlichen, wird man nicht anruhren konnen bis zur Zeit des grossen Gerichts. Wenn alle bestraft und fur immer vernichtet sein werden, soll dieser fur die Gerechten und Demutigen bestimmt sein. Die Frucht von diesem soll den Auserwahlten gegeben werden. Denn gegen Norden soll Leben gepflanzt werden an der heiligen Stelle, gegen die Wohnung des ewigen Konigs. 10. Alsdann werden sie sich sehr freuen und frohlocken in dem Heiligen. Der angenehme Geruch wird in ihr Gebein dringen, und sie werden leben ein langes Leben auf der Erde, wie deine Vorfahren gelebt haben, und nicht wird in ihren Tagen Kummer, Elend, Unruhe und Strafe sie qualen. 11. Und ich pries den Herrn der Herrlichkeit, den ewigen Konig, weil er bereitet hat fur die Heiligen, ihn gemacht und verkundigt, dass er ihn ihnen geben werde.

Kap. 25

1. Von da ging ich zu der Mitte der Erde und sah ein gluckliches und fruchtbares Land, welches Zweige enthielt, immerwahrend sprossend aus den Baumen, welche darauf gepflanzt waren. Da sah ich einen heiligen Berg und unter ihm Wasser auf der ostlichen Seite, welches gegen Suden floss. Ich sah auch auf der Ostseite einen anderen Berg, eben so hoch wie diesen, und zwischen ihnen waren tiefe, aber nicht weite, Taler. 2. Wasser floss gegen den Berg westlich von diesem, und unten da war wieder ein anderer Berg. 3. Da war ein Tal, doch kein weites, unter ihm, und in der Mitte von ihnen waren andere tiefe und trockene Taler gegen das Ende der drei. Alle diese Taler, welche tief, aber nicht weit waren, bestanden aus einem festen Felsen mit einem Baume, welcher in sie gepflanzt war. Und ich wunderte mich uber den Felsen und uber die Taler und war ausserst erstaunt.

Kap. 26

1. Alsdann sagte ich: Was deuten an dieses gesegnete Land, alle diese hohen Baume und das verwunschte Land zwischen ihnen? 2. Darauf versetzte Uriel, einer von den heiligen Engeln, welche bei mir waren: Dieses ist das verwunschte Tal der Verwunschten bis in Ewigkeit. Hier sollen versammelt werden alle, welche ausstossen mit ihrem Munde ungeziemende Reden gegen Gott, und widrige Dinge sprechen von seiner Herrlichkeit. Hier werden sie versammelt werden. Hier wird ihr Land sein. 3. In den letzten Tagen soll ein Beispiel von Gericht gehalten werden uber sie in Gerechtigkeit vor den Heiligen, wo diejenigen, welche Gnade erhalten haben, bis in Ewigkeit, alle ihre Tage, preisen werden Gott, den ewigen Konig. 4. Und zu dieser Zeit des Gerichts sollen sie ihn preisen fur seine Gnade, weil er sie ihnen erteilt hat. Alsdann pries ich Gott, wendete mich zu ihm und gedachte, wie es sich geziemte, seiner Grosse.

Kap. 27

1. Von da ging ich gegen Osten zu der Mitte des Berges in der Wuste, wovon ich nur die ebene Oberflache wahrnahm. 2. Sie war voll von Baumen des erwahnten Samens, und Wasser lief daran herab. 3. Da zeigte sich ein Wasserfall, wie zusammengesetzt aus mehreren Wasserfallen, sowohl gegen Westen als gegen Osten. Auf einer Seite waren Baume, auf der andern Wasser und Tau.

Kap. 28

1. Alsdann ging ich zu einem anderen Platze aus der Wuste, gegen Osten des Berges, (welchem) ich mich genaht hatte. 2. Da sah ich Baume des Gerichts, besonders die Traufler des angenehmen Geruchs von Weihrauch und Myrrhe. 3 Und daruber, hoher als sie, war die Erhohung des ostlichen Berges in nicht grosser Entfernung.


Das Buch Henoch - 4/20

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