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- Das Buch Henoch - 5/20 -


Kap. 29

1. Ich sah auch einen anderen Platz mit Talern von Wasser, welches niemals abnahm. 2. Ich nahm einen schonen Baum wahr, welcher im Geruch ahnlich war dem Mastix. 3. Und zu den Seiten dieser Taler nahm ich Zimt von einem angenehmen Geruch wahr. Uber sie ging ich weiter gegen Osten.

Kap. 30

1. Alsdann sah ich einen anderen Berg, Baume enthaltend, woraus Wasser floss gleich Nektar. Sein Name war Sarira und Kalboneba. Und auf diesem Berge sah ich einen anderen Berg, auf welchem Aloe-Baume waren. 2. Diese Baume waren voll, gleich Mandelbaumen und stark, und wenn sie Frucht hervorbrachten, so ubertraf sie allen Wohlgeruch.

Kap. 31

1. Nach diesen Dingen betrachtete ich die Eingange des Nordens uber den Bergen, und nahm sieben Berge wahr, angefullt mit reiner Spieke, wohlriechenden Baumen, Zimt und Papyrus. 2. Von da ging ich weiter uber die Spitzen dieser Berge, eine Strecke ostlich, und ging uber das erythraische Meer. Und als ich weit uber dasselbe hinausgekommen war, ging ich weiter fort uber den Engel Zateel, und kam zu dem Garten der Gerechtigkeit. In diesem Garten sah ich unter anderen Baumen einige, welche zahlreich und gross waren, und welche da bluhten. 3. Ihr Geruch gut und kraftig und ihr Aussehen verschieden und schon. Der Baum der Erkenntnis war auch da, durch welchen Jeder, der davon isst, mit grosser Weisheit begabt wird. 4. Er war ahnlich einer Art Tamarinde, und trug Frucht, welche ausserst feinen Trauben glich, und sein Wohlgeruch erstreckte sich bis zu einer betrachtlichen Entfernung. Ich rief aus: Wie schon ist dieser Baum, und wie ergotzlich ist sein Anblick! 5. Darauf antwortete der heilige Raphael, ein Engel, welcher bei mir war, und sagte: Dies ist der Baum der Erkenntnis, von welchem assen dein alter Vater und deine verwitwete Mutter, welche vor dir waren, und welche Erkenntnis empfingen, indem ihre Augen geoffnet wurden, und sie sahen, dass sie nackt waren, aber aus dem Garten vertrieben wurden.

Kap. 32

1. Von da ging ich weiter gegen die Enden der Erde, wo ich grosse Tiere sah, verschieden voneinander, und Vogel, verschieden in ihren Ansehen und der Gestalt, auch mit Gesangen von verschiedenen Tonen. 2. Gegen Osten dieser Tiere nahm ich wahr die Enden der Erde, wo der Himmel aufhorte. Die Pforten des Himmels standen offen und ich sah die himmlischen Sterne herauskommen. Ich zahlte sie, wie sie heraustraten aus der Pforte, und schrieb sie alle auf, wie sie herauskamen einer nach dem andern, nach ihrer Zahl, ihre Namen allzumal, Ihre Zeiten und ihre Jahreszeiten, so wie der Engel Uriel, welcher bei mir war, sie mir angezeigt hatte. 3. Er zeigte mir alle und verzeichnete sie. 4. Er schrieb auch fur mich ihre Namen, ihre Einrichtungen und ihre Wirkungen nieder.

Kap. 33

1. Von da ging ich gegen Norden, zu den Enden der Erde. 2. Und da sah ich ein grosses und herrliches Wunder an den Enden der ganzen Erde. 3. Ich sah da himmlische Pforten, sich offnend in den Himmel; drei von ihnen deutlich getrennt. Die Nordwinde kamen aus ihnen heraus, und wehten Kalte, Hagel. Frost. Schnee, Tau und Regen. 4. Aus einer der Pforten wehten sie mild, doch wehten sie aus den zwei (anderen), so geschah es mit Heftigkeit und Gewalt. Sie wehten stark uber die Erde.

Kap. 34

1. Von da ging ich zu den Enden der Welt gegen Westen, 2. wo ich drei offenen Pforten wahrnahm, so wie ich in dem Norden gesehen hatte; die Pforten und Wege durch sie waren von gleicher Grosse.

Kap. 35

1. Alsdann ging ich zu den Enden der Erde gegen Suden, wo ich drei Pforten sah, offen gegen Suden, aus welchen ausstromte Tau, Regen und Wind. 2. Von da ging ich zu den Enden des Himmels ostwarts, wo ich drei himmlische Pforten sah, offen gegen Osten, welche innerhalb kleinere Pforten hatten. Durch jede dieser kleineren Pforten gingen die Sterne des Himmels und liefen gegen Westen auf einem Pfade, welcher von ihnen gesehen wurde, und dies zu jeder Zeit. 3. Als ich's sah, pries ich; jeder Zeit pries ich den Herrn der Herrlichkeit, welcher diese grossen und prachtigen Zeichen gemacht hatte, damit sie entfalten mochten die Pracht seiner Werke den Engeln und den Seelen der Menschen, und diese verherrlichen mochten alle seine Werke und Taten, sehen mochten die Wirkung seiner Macht, verherrlichen mochten das grosse Werk seiner Hande, und ihn preisen bis in Ewigkeit.

Kap. 37, Sect. VI

1. Das Gesicht, welches er sah, das zweite Gesicht der Weisheit, welches Henoch sah, der Sohn des Jared, des Sohnes Malaleel, des Sohnes Kanan, des Sohnes Enos, des Sohnes Seth, des Sohnes Adam. {Vers 2 bei Charles, Oxford 1893 und bei Uhlig, Gutersloh 1984:} Dies ist der Anfang des Wortes der Weisheit, welches ich erhielt, zu verkundigen und zu erzahlen denjenigen, welche auf Erden wohnen. Hort von dem Anfange an und versteht bis zu dem Ende die heiligen Dinge, welche ich ausspreche in der Gegenwart des Herrn der Geister. Diejenigen, welche zuvor waren, hielten es fur gut, zu sprechen, 2. {Vers 3 bei Charles und bei Uhlig} und lasst uns, welche nachkommen, nicht verhindern den Anfang der Weisheit. Bis zu der gegenwartigen Zeit ist niemals gegeben worden vor dem Herrn der Geister das, was ich erhalten habe, Weisheit nach der Fahigkeit meiner Einsicht und nach dem Wohlgefallen des Herrn der Geister das, was mir von ihm ist gegeben worden, ein Teil des ewigen Lebens, 3. {Vers 4 bei Charles und bei Uhlig} war in hundert und drei Parabeln, welche ich den Bewohnern der Welt verkundigte.

Kap. 38

1. Erste Parabel. Wenn die Versammlung der Gerechten wird offenbar werden, und Sunder fur ihre Verbrechen gerichtet und bestraft werden in dem Angesichte der Welt, 2. wenn Gerechtigkeit wird offenbart werden in der Gegenwart der Gerechten selbst, welche werden auserwahlt werden wegen ihrer Werke, gewogen von dem Herrn der Geister, und wenn das Licht der Gerechten und der Auserwahlten, welche auf Erden wohnen, wird offenbar werden, wo wird die Wohnung der Sunder sein und wo der Platz des Friedens fur diejenigen, welche verworfen haben den Herrn der Geister? Es wurde fur sie besser gewesen sein, sie waren nie geboren worden. 3. Wenn auch die Geheimnisse der Gerechten werden enthullt werden, dann werden Sunder gerichtet und gottlose Menschen gequalt in der Gegenwart der Gerechten und der Auserwahlten. 4. Von dieser Zeit an werden diejenigen, welche die Erde besitzen, nicht (mehr) machtig sein und erhaben. Und nicht sollen sie fahig sein, zu schauen das Antlitz der Heiligen; denn das Licht des Antlitzes der Heiligen, der Gerechten und der Auserwahlten ist gesehen worden von dem Herrn der Geister. 5. Gleichwohl sollen die machtigen Konige jener Zeit nicht vernichtet, sondern in die Hande der Gerechten und der Heiligen geliefert werden. 6. Und nicht sollen sie von der Zeit an Erbauung erhalten von dem Herrn der Geister, dieweil ihr Leben vollendet sein wird.

Kap. 39

1. In jenen Tagen wird das auserwahlte und heilige Geschlecht herabsteigen von den oberen Himmeln, und ihr Same wird dann bei den Sohnen der Menschen sein. Henoch empfing Bucher des Zorns und des Grimms, und Bucher der Verwirrung und Unruhe. 2. Niemals sollen sie Gnade erhalten, sagte der Herr der Geister. 3. Eine Wolke raffte mich dann auf und der Wind hob mich uber die Oberflache der Erde, und setzte mich an das Ende der Himmel. 4. Da sah ich ein anderes Gesicht, die Wohnung und den Ruheplatz der Heiligen. Da sahen meine Augen ihre Wohnung bei den Engeln und ihren Ruheplatz bei den Heiligen. Sie baten, flehten und beteten fur die Sohne der Menschen, wahrend Gerechtigkeit vor ihnen floss gleich Wasser, und Gnade gleich Tau uber die Erde. Und so ist's mit ihnen von Ewigkeit zu Ewigkeit. 5. Zu jener Zeit sahen meine Augen den Ort der Auserwahlten, der Wahrheit, der Treue und der Gerechtigkeit. 6. Unzahlbar wird die Anzahl der Heiligen und der Auserwahlten sein in seiner Gegenwart von Ewigkeit zu Ewigkeit. 7. Ihre Wohnung sah ich unter den Flugeln des Herrn der Geister. Alle die Heiligen und Auserwahlten sangen vor ihm, (welcher) der Erscheinung nach einer Flamme von Feuer gleich, ihr Mund war voll von Segnungen und ihre Lippen verherrlichten den Namen des Herrn der Geister, und Gerechtigkeit (wohnt) unaufhorlich vor ihm. 8. Dort wunschte ich zu bleiben und meine Seele sehnte sich nach dieser Wohnung. Dort war mein Teil zuvor, denn so war es bestimmt worden uber mich vor dem Herrn der Geister. 10. Diesen Platz betrachteten meine Augen lange. Ich pries und sagte: Gepriesen sei Er, gepriesen von dem Anfange bis in Ewigkeit. Im Anfange, ehe die Welt erschaffen war, und ohne Ende ist sein Wissen. 11. Was ist diese Welt! Von jedem vorhandenen Geschlecht sollen dich preisen diejenigen, welche nicht schlafen, sondern stehen vor deiner Herrlichkeit, dich preisen, verherrlichen, erheben und sagen: der heilige, heilige Herr der Geister erfullt die ganze Welt der Geister. 12. Da sahen meine Augen alle, welche, ohne zu schlafen, vor ihm standen, ihn priesen und sagten: Gepriesen seist du und gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit bis Ewigkeit. Dann verwandelte sich mein Antlitz, bis ich unfahig wurde zu sehen.

Kap. 40

1. Nach diesem sah ich Tausende von Tausenden und Myriaden von Myriaden, und eine unendliche Zahl Volkes vor dem Herrn der Geister stehen. 2. Auch auf den vier Flugeln des Herrn der Geister, auf den vier Seiten nahm ich andere, ausser denjenigen wahr, welche (vor ihm) standen. Auch ihre Namen weiss ich, dieweil der Engel, welcher bei mir ging, sie mir verkundigte, und mir jedes Geheimnis entdeckte. 3. Alsdann horte ich die Stimmen derer auf den vier Seiten den Herrn der Herrlichkeit erheben. 4. Die erste Stimme pries den Herrn der Geister von Ewigkeit zu Ewigkeit. 5. Die zweite Stimme horte ich preisen den Auserwahlten und die Auserwahlten, welche gemartert werden um des Herrn der Geister willen. 6. Die dritte Stimme horte ich bitten und beten fur diejenigen, welche auf Erden wohnen und anflehen den Namen des Herrn der Geister. 7. Die vierte Stimme horte ich austreiben die bosen Engel und sie verhindern zu treten in die Gegenwart des Herrn der Geister, damit sie nicht Klagen erheben gegen die Bewohner der Erde. 8. Nach diesem ersuchte ich den Engel des Friedens, welcher mit mir ging,


Das Buch Henoch - 5/20

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