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- Das Buch Henoch - 6/20 -


alles zu erklaren, was verborgen war. Ich sagte zu ihm: Wer sind diese, (welche) ich gesehen habe auf den vier Seiten, und deren Worte ich gehort und aufgeschrieben habe? Er versetzte: Der erste ist der barmherzige, der geduldige, der heilige Michael. 9. Der zweite ist der, welcher (gesetzt) uber jedes Leiden und jede Wunde der Menschensohne, der heilige Raphael. Der dritte, welcher (gesetzt) uber alles, was machtig ist, ist Gabriel. Und der vierte, welcher (gesetzt) ist uber Reue und die Hoffnung derjenigen, welche ewiges Leben erben werden, ist Phanuel. Dieses sind die vier Stimmen, welche ich zu jener Zeit horte.

Kap. 41

1. Nach diesem sah ich die Geheimnisse der Himmel und des Himmelreiches je nach seinen Abteilungen und der Werke der Menschen, wie sie sie dort wagen und auf Waagen. Ich sah die Wohnungen der Auserwahlten und die Wohnungen der Heiligen. Und dann sahen meine Augen alle die Sunder, welche verleugneten den Herrn der Herrlichkeit, und welche sie austrieben von dort, und hinwegschleppten, als sie (dort) standen, weil Strafe gegen sie von dem Herrn der Geister (fruher) nicht ergangen war. 2. Da sahen meine Augen auch die Geheimnisse des Blitzes und des Donners, und die Geheimnisse der Winde, wie sie verteilt werden, wenn sie wehen uber die Erde, die Geheimnisse der Winde, des Taues und der Wolken. Da nahm ich wahr die Stelle, von welcher sie ausstromten, und gesattigt wurden mit dem Staube der Erde. 3. Dann sah ich die verschlossenen Behaltnisse, von welchen aus die Winde getrennt wurden, das Behaltnis des Hagels, das Behaltnis des Schnees, das Behaltnis der Wolken, und die Wolke selbst, (welche) bestandig uber die Erde schwebte vor der Welt. 4. Ich sah auch die Behaltnisse des Mondes, von wannen sie kamen, wohin sie liefen, ihre herrliche Ruckkehr, und wie einer glanzender wurde als der andere, ihren prachtigen Lauf, ihren unveranderlichen Lauf, ihren getrennten und unverringerten Lauf, ihre Beobachtung einer gegenseitigen Treue nach einem Eide, bei welchem sie blieben, ihr Fortschreiten vor der Sonne und ihre Anhanglichkeit an ihren Pfad im Gehorsam gegen den Befehl des Herrn der Geister. Machtig ist sein Name von Ewigkeit zu Ewigkeit. 5. Nach diesem wurde der Pfad des Mondes, der verborgene wie der sichtbare, eben sowohl als der Fortgang seines Pfades bei Tage und bei Nacht vollendet, wahrend jeder, einer wie der andere, nach dem Herrn der Geister sah, erhebend und lobpreisend ohne Aufhoren, sintemal Lobpreisen fur sie Ruhe ist; aber in der glanzenden Sonne ist ein haufiges Wandeln zu Segen und zu Fluch. 6. Der Lauf des Mondpfades ist fur die Gerechten Licht, aber fur die Sunder ist er Finsternis, in dem Namen des Herrn der Geister, welcher schuf (eine Trennung) zwischen Licht und Finsternis, und trennte die Geister der Menschen, und starkte die Geister der Gerechten selbst in dem Namen seiner Gerechtigkeit. 7. Und nicht kommt (ihnen) zuvor der Engel und nicht ist er begabt mit der Macht, (ihnen) zuvor zu kommen; denn der Richter sieht sie alle und richtet sie alle selbst in seiner Gegenwart.

Kap. 42

1. Die Weisheit fand keinen Platz, wo sie wohnen konnte; ihre Wohnung ist deshalb im Himmel. 2. Die Weisheit trat hervor, um zu wohnen unter den Sohnen der Menschen, doch sie erhielt keine Wohnung. Die Weisheit kehrte zuruck an ihren Platz und setzte sich in die Mitte der Engel. Aber die Ungerechtigkeit trat hervor nach ihrer Ruckkehr, welche wider Willen (eine Wohnung) fand, und wohnte unter ihnen, wie Regen in der Wuste und wie Tau in einem durstigen Lande.

Kap. 43

1. Ich schaute einen anderen Glanz und die Sterne des Himmels. Ich bemerkte, dass er sie alle bei ihren einzelnen Namen rief, und dass sie horten. Auf einer gerechten Waage, sah ich, dass er auswog nach ihrem Lichte die Weite ihrer Raume und den Tag ihres Erscheinens und ihre Umkehr. Glanz brachte Glanz hervor, und ihre Umkehr (war) zu der Zahl der Engel und der Getreuen. 2. Alsdann fragte ich den Engel, welcher mit mir ging und mir geheime Dinge erklarte, wer die waren. Er antwortete: Ein Gleichnis von diesen hat dir der Herr der Geier gezeigt. Es sind die Personen der Gerechten, welche auf der Erde wohnen, und welche glauben an den Namen des Herrn der Geister von Ewigkeit bis zu Ewigkeit.

Kap. 44

Auch ein anderes Ding sah ich in Betreff des Glanzes; dass er ausgeht von den Sternen und Glanz wird, unfahig sie zu verlassen.

Kap. 45, Sect. VII

1. Zweite Parabel uber diejenigen, welche leugnen den Namen der Wohnung der Heiligen und des Herrn der Geister. 2. In den Himmel werden sie nicht hinaufsteigen, auch werden sie nicht kommen auf die Erde. Dies wird der Teil der Sunder sein, welche verleugnen den Namen des Herrn der Geister und welche so aufbewahrt werden fur den Tag der Strafe und der Qual. 3. An diesem Tage wird der Auserwahlte sitzen auf einem Throne der Herrlichkeit, und wird bestimmen ihren Zustand und die unzahligen Wohnungen (wahrend ihre Geister in ihnen gestarkt werden, wenn sie schauen meinen Auserwahlten) fur diejenigen, welche Schutzes halber geflohen sind zu meinem heiligen und herrlichen Namen. 4. An diesem Tage will ich meinen Auserwahlten wohnen lassen in ihrer Mitte, will verandern den Himmel, will segnen ihn und erleuchten ihn fur immer. 5. Ich will auch verandern die Erde, will segnen sie, und diejenigen, welche ich auserwahlt habe, wohnen lassen auf ihr. Aber diejenigen, welche Sunde begangen haben und Ungerechtigkeit, sollen sie nicht betreten; denn ich habe sie gesehen. Meine Gerechten will ich sattigen mit Frieden und sie vor mich stellen, aber die Verdammung der Sunder soll heranrucken, damit ich sie vernichte von der Oberflache der Erde.

Kap. 46

1. Da sah ich das Haupt der Tage, dessen Haupt weiss wie Wolle war, und mit ihm einen anderen, dessen Antlitz dem des Menschen glich. Sein Antlitz war voll Anmut, gleich einem der heiligen Engel. Alsdann fragte ich einen der Engel, welcher mit mir ging, und welcher mir jedes Geheimnis zeigte in Betreff dieses Menschensohnes: wer er sei, woher er sei, und warum er das Haupt der Tage begleite. 2. Er antwortete und sagte zu mir: Dies ist der Menschensohn, dem Gerechtigkeit ist, bei welchem Gerechtigkeit gewohnt hat, und welcher offenbaren wird alle Schatze dessen, was verborgen ist; denn der Herr der Geister hat ihn erkoren, und sein Teil hat alles ubertroffen vor dem Herrn der Geister in ewiger Rechtschaffenheit. 3. Dieser Menschensohn, welchen du siehst, wird erregen die Konige und die Machtigen von ihren Lagern, und die Gewaltigen von ihren Thronen, wird losen die Zaume der Machtigen und in Stucke brechen die Zahne der Sunder. 4. Er wird stossen die Konige von ihren Thronen und ihren Herrschaften, weil sie ihn nicht erheben und preisen wollen, noch sich beugen (vor dem), durch welchen ihre Konigreiche ihnen verliehen wurden. Auch das Antlitz der Machtigen wird er niederschlagen und sie mit Verwirrung erfullen. Finsternis wird ihre Wohnung sein, und Wurmer werden ihr Bett sein, und nicht sollen sie von ihrem Bette wieder aufzustehen hoffen, weil sie nicht erhoben den Namen des Herrn der Geister. 5. Sie werden verachten die Sterne des Himmels, werden erheben ihre Hande gegen den Allerhochsten, werden betreten und bewohnen die Erde, indem sie zeigen alle ihre Werke der Ungerechtigkeit, ja ihre Werke der Ungerechtigkeit. Ihre Starke wird sein in ihrem Reichtum und ihr Glaube an die Gotter, welche sie gemacht haben mit ihren eigenen Handen. Sie werden leugnen den Namen des Herrn der Geister und werden ihn austreiben aus ihren Tempeln, in welchen sie sich versammeln, 6. und die Getreuen, welche dulden in dem Namen des Herrn der Geister.

Kap. 47

1. An diesem Tage wird das Gebet der Heiligen und der Gerechten und das Blut der Gerechten hinaufsteigen von der Erde in die Gegenwart des Herrn der Geister. 2. An diesem Tage werden die Heiligen sich versammeln, welche wohnen uber den Himmeln, und mit vereinter Stimme bitten, flehen, preisen, loben und ruhmen den Namen des Herrn der Geister, wegen des Blutes der Gerechten, welches ist vergossen worden, auf dass das Gebet der Gerechten nicht moge unterbrochen werden vor dem Herrn der Geister, dass er ihretwegen wolle vollziehen Gericht, und dass seine Geduld nicht moge dauern fur immer. 3. Zu dieser Zeit sah ich das Haupt der Tage, wahrend es sass auf dem Throne seiner Herrlichkeit; das Buch des Lebens ward geoffnet in seiner Gegenwart, und alle die Machte, welche uber den Himmeln waren, standen um und vor ihm. 4. Alsdann waren die Herzen der Heiligen voll von Freude, weil die Vollendung der Gerechtigkeit gekommen, das Flehen der Heiligen erhort und das Blut der Gerechten gewurdigt war von dem Herrn der Geister.

Kap. 48 a

1. An diesem Platze sah ich einen Born der Gerechtigkeit, welcher niemals Mangel hatte, umgeben von vielen Quellen der Weisheit. Aus diesen tranken alle Durstigen, und wurden erfullt mit Weisheit, und hatten ihre Wohnung bei den Gerechten, den Auserwahlten und den Heiligen. 2. In dieser Stunde wurde dieser Menschensohn angerufen bei dem Herrn der Geister und sein Name in Gegenwart des Hauptes der Tage. 3. Bevor die Sonne und die Zeichen geschaffen waren, bevor die Sterne des Himmels gebildet waren, wurde sein Name angerufen in der Gegenwart des Herrn der Geister. Eine Stutze wird er sein den Gerechten und den Heiligen, auf welche sie sich lehnen, ohne zu fallen, und er wird sein das Licht der Volker. 4. Er wird sein die Hoffnung derer, deren Herzen in Unruhe sind. Alle, welche wohnen auf Erden, werden niederfallen und anbeten vor ihm; werden ruhmen und verherrlichen ihn, und Loblieder singen dem Namen des Herrn der Geister. 5. Deshalb war der Auserwahlte und der Verborgene in seiner Gegenwart, ehe die Welt geschaffen wurde und immerdar 6. in seiner Gegenwart und hat enthullt den Heiligen und den Gerechten die Weisheit des Herrn der Geister. 7. Denn in seinem Namen sollen sie bewahrt werden, und sein Wille wird ihr Leben sein. In jenen Tagen sollen die Konige der Erde und die machtigen Menschen, welche die Welt gewonnen haben durch das Werk ihrer Hande, niedrig werden im Ansehen. 8. Denn an dem Tage ihrer Angst und Unruhe sollen ihre Seelen nicht gerettet werden, und in den Handen derer (sein), welche ich erwahlt habe. 9. Ich will sie wie Heu in das Feuer werfen und wie Blei in das Wasser. So sollen sie brennen in der Gegenwart der Gerechten und sinken in der Gegenwart der Heiligen, und nicht soll ein zehnter Teil von ihnen gefunden werden. 10. Aber an dem Tage ihrer Unruhe wird Ruhe sein auf Erden. 11. In seiner Gegenwart werden sie fallen und sich nicht wieder erheben, und es wird keiner da sein, der sie aus seinen Handen nahme und sie aufhobe; denn sie haben verleugnet den Herrn der Geister und seinen Messias. Der Name des Herrn der Geister sei gepriesen!

Kap. 48 b

1. Weisheit ist ausgegossen gleich Wasser und Herrlichkeit hort nicht auf vor ihm von Ewigkeit zu Ewigkeit; denn machtig ist er in allen Geheimnissen


Das Buch Henoch - 6/20

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