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- Wissenshaft der Logik V2 - 60/60 -


Seite. Die Bereicherung geht an der _Nothwendigkeit_ des Begriffes fort, sie ist von ihm gehalten, und jede Bestimmung ist eine Reflexion in sich. Jede _neue Stufe des Außersichgehens_, das heißt der _weitern Bestimmung_, ist auch ein In-sich-gehen, und die größere _Ausdehnung_ ebenso sehr _höhere Intensität_. Das Reichste ist daher das Konkreteste und _Subjektiveste_, und das sich in die einfachste Tiefe Zurücknehmende das Mächtigste und Übergreifendste. Die höchste zugeschärfteste Spitze ist die _reine Persönlichkeit_, die allein durch die absolute Dialektik, die ihre Natur ist, ebenso sehr _Alles in sich befaßt_ und hält, weil sie sich zum Freisten macht, --zur Einfachheit, welche die erste Unmittelbarkeit und Allgemeinheit ist.

Auf diese Weise ist es, daß jeder Schritt des _Fortgangs_ im Weiterbestimmen, indem er von dem unbestimmten Anfang sich entfernt, auch eine _Rückannäherung_ zu demselben ist, daß somit das, was zunächst als verschieden erscheinen mag, das _rückwärts gehende Begründen_ des Anfangs, und das _vorwärts gehende Weiterbestimmen_ desselben in einander fällt und dasselbe ist. Die Methode, die sich hiermit in einen Kreis schlingt, kann aber in einer zeitlichen Entwickelung es nicht anticipiren, daß der Anfang schon als solcher ein Abgeleitetes sey; für ihn in seiner Unmittelbarkeit ist es genügend, daß er einfache Allgemeinheit ist. Insofern er dieß ist, hat er seine vollständige Bedingung; und es braucht nicht deprecirt zu werden, daß man ihn nur _provisorisch und hypothetisch_ gelten lassen möge. Was man gegen ihn vorbringen möchte,--etwa von den Schranken der menschlichen Erkenntniß, von dem Erforderniß, ehe man an die Sache gehe, das Instrument des Erkennens kritisch zu untersuchen,--sind selbst _Voraussetzungen_, die als _konkrete Bestimmungen_ die Forderung ihrer Vermittelung und Begründung mit sich führen. Da sie hiermit formell nichts vor dem _Anfange_ mit der Sache, gegen den sie protestiren, voraus haben, und vielmehr wegen des konkreten Inhalts einer Ableitung bedürftig sind, so sind sie nur für eitle Anmaßungen zu nehmen, daß auf sie vielmehr als etwas Anderes zu achten sey. Sie haben einen unwahren Inhalt, indem sie das als endlich und unwahr Bekannte zu einem Unumstößlichen und Absoluten machen, nämlich ein _beschränktes, als Form_ und _Instrument gegen_ seinen _Inhalt_ bestimmtes Erkennen; dieses unwahre Erkennen ist selbst auch die Form, das Begründen, das rückwärts geht.--Auch die Methode der Wahrheit weiß den Anfang als ein Unvollkommenes, weil er Anfang ist, aber zugleich dieß Unvollkommene überhaupt als ein Nothwendiges, weil die Wahrheit nur das Zu-sich-selbst-kommen durch die Negativität der Unmittelbarkeit ist. Die Ungeduld, die über das _Bestimmte_, es heiße Anfang, Objekt, Endliches, oder in welcher Form es sonst genommen werde, _nur_ hinaus, und unmittelbar sich im Absoluten befinden will, hat als Erkenntniß nichts vor sich, als das leere Negative, das abstrakte Unendliche;--oder ein _gemeintes_ Absolutes, das ein gemeintes ist, weil es nicht gesetzt, nicht _erfaßt_ ist; erfassen läßt es sich nur durch die _Vermittelung_ des Erkennens, von der das Allgemeine und Unmittelbare ein Moment, die Wahrheit selbst aber nur im ausgebreiteten Verlauf und im Ende ist. Für das subjektive Bedürfniß der Unbekanntschaft und deren Ungeduld kann wohl eine Übersicht des _Ganzen zum Voraus_ gegeben werden,--durch eine Eintheilung für die Reflexion, die von dem Allgemeinen nach der Weise des endlichen Erkennens das Besondere als ein _Vorhandenes_ und in der Wissenschaft zu Erwartendes angiebt. Doch gewährt dieß mehr nicht als ein Bild der _Vorstellung_, denn der wahrhafte Übergang vom Allgemeinen zum Besondern und zu dem an und für sich bestimmten Ganzen, worin jenes erste Allgemeine selbst nach seiner wahrhaften Bestimmung wieder Moment ist, ist jener Weise der Eintheilung fremd, und ist allein die Vermittelung der Wissenschaft selbst.

Vermöge der aufgezeigten Natur der Methode stellt sich die Wissenschaft als einen in sich geschlungenen _Kreis_ dar, in dessen Anfang, den einfachen Grund, die Vermittelung das Ende zurückschlingt; dabei ist dieser Kreis ein _Kreis von Kreisen_; denn jedes einzelne Glied, als Beseeltes der Methode, ist die Reflexion in-sich, die, indem sie in den Anfang zurückkehrt, zugleich der Anfang eines neuen Gliedes ist. Bruchstücke dieser Kette sind die einzelnen Wissenschaften, deren jede ein _Vor_ und ein _Nach_ hat,--oder genauer gesprochen, nur das Vor _hat_, und in ihrem Schlusse selbst ihr _Nach zeigt_.

So ist denn auch die Logik in der absoluten Idee zu dieser einfachen Einheit zurückgegangen, welche ihr Anfang ist; die reine Unmittelbarkeit des Seyns, in dem zuerst alle Bestimmung als ausgelöscht oder durch die Abstraktion weggelassen erscheint, ist die durch die Vermittelung, nämlich die Aufhebung der Vermittelung zu ihrer entsprechenden Gleichheit mit sich gekommene Idee. Die Methode ist der reine Begriff, der sich nur zu sich selbst verhält; sie ist daher die _einfache Beziehung auf sich_, welche _Seyn_ ist. Aber es ist nun auch _erfülltes_ Seyn, der sich _begreifende Begriff_, das Seyn als die konkrete, ebenso schlechthin _intensive_ Totalität.--Es ist von dieser Idee zum Schlusse nur noch dieß zu erwähnen, daß in ihr _erstlich_ die _logische Wissenschaft_ ihren eigenen Begriff erfaßt hat. Bei dem _Seyn_, dem Anfange ihres _Inhalts_ erscheint ihr Begriff als ein demselben äußerliches Wissen in subjektiver Reflexion. In der Idee des absoluten Erkennens aber ist er zu ihrem eigenen Inhalte geworden. Sie ist selbst der reine Begriff, der sich zum Gegenstande hat, und der, indem er sich als Gegenstand die Totalität seiner Bestimmungen durchläuft, sich zum Ganzen seiner Realität, zum Systeme der Wissenschaft ausbildet, und damit schließt, dieß Begreifen seiner selbst zu erfassen, somit seine Stellung als Inhalt und Gegenstand aufzuheben, und den Begriff der Wissenschaft zu erkennen.--_Zweitens_ ist diese Idee noch logisch, sie ist in den reinen Gedanken eingeschlossen, die Wissenschaft nur des göttlichen _Begriffs_. Die systematische Ausführung ist zwar selbst eine Realisation, aber innerhalb derselben Sphäre gehalten. Weil die reine Idee des Erkennens insofern in die Subjektivität eingeschlossen ist, ist sie _Trieb_, diese aufzugeben, und die reine Wahrheit wird als letztes Resultat auch der _Anfang einer andern Sphäre und Wissenschaft_. Dieser Übergang bedarf hier nur noch angedeutet zu werden.

Indem die Idee sich nämlich als absolute _Einheit_ des reinen Begriffs und seiner Realität setzt, somit in die _Unmittelbarkeit_ des _Seyns_ zusammennimmt, so ist sie als die _Totalität_ in dieser Form,--_Natur_.--Diese Bestimmung ist aber nicht ein _Gewordenseyn_ und _Übergang_, wie, nach oben, der _subjektive Zweck_ zum _Leben wird_. Die reine Idee, in welcher die Bestimmtheit oder Realität des Begriffes selbst zum Begriffe erhoben ist, ist vielmehr absolute _Befreiung_, für welche keine unmittelbare Bestimmung mehr ist, die nicht ebenso sehr _gesetzt_ und der Begriff ist; in dieser Freiheit findet daher kein Übergang Statt, das einfache Seyn, zu dem sich die Idee bestimmt, bleibt ihr vollkommen durchsichtig, und ist der in seiner Bestimmung bei sich selbst bleibende Begriff. Das Übergehen ist also hier vielmehr so zu fassen, daß die Idee sich selbst _frei entläßt_, ihrer absolut sicher und in sich ruhend. Um dieser Freiheit willen ist die _Form ihrer Bestimmtheit_ ebenso schlechthin frei,--die absolut für sich selbst ohne Subjektivität seyende _Äußerlichkeit des Raums und der Zeit_.--Insofern diese nur nach der abstrakten Unmittelbarkeit des Seyns ist und vom Bewußtseyn gefaßt wird, ist sie als bloße Objektivität und äußerliches Leben; aber in der Idee bleibt sie an und für sich die Totalität des Begriffs, und die Wissenschaft im Verhältnisse des göttlichen Erkennens zur Natur. Dieser nächste Entschluß der reinen Idee, sich als äußerliche Idee zu bestimmen, setzt sich aber damit nur die Vermittelung, aus welcher sich der Begriff als freie aus der Äußerlichkeit in sich gegangene Existenz emporhebt, _in der Wissenschaft_ des _Geistes_ seine Befreiung durch sich vollendet, und den höchsten Begriff seiner selbst in der logischen Wissenschaft, als dem sich begreifenden reinen Begriffe, findet.


Wissenshaft der Logik V2 - 60/60

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