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- Venetianische Epigramme - 9/9 -
Sieh wie nah ich schon war, immer flieht mich die Zahl.
Und so klagen die Menschen, die sich dem Zufall vertrauen
CLXXIII.
Zum Erdulden ists gut ein Krist zu seyn nicht zu
CLXXIV.
Thörig war es ein Brod zu vergotten wir beten doch alle
Unser täglich Brod gib uns
CLXXV.
Pfaffe möcht ich seyn im Glauben und Götter verzehren
Die ich mit eigener Hand
CLXXVI. Stiften die Christen mit Heil viel unheil so stiften die Büchlein Heidnisch durch Unheil viel Heil. Aber noch eile dich nicht, Laß mich erst noch hienieden, es kann die Barcke passiren Nimmt sie mich diesmal schon mit, nun so leb wohl in die Welt.
CLXXVII.
Was ist Reisen? ist fröhlich
CLXXVIII.
Sagen wir doch Zitrone, es ist ein fremdes Gewächs
Und die
CLXXIX. Brachtet ihr iene Löwen hierher vom großen Pireus Uns zu zeigen daß hier eben Pireus nicht sey.
CLXXX.
Immer hab ich dich heilige Sonne mit Freude verehret
Wenn du aus trübem Gewölck oder nach Nebel mir kamst,
Niemals aber so fröhlich als im Venetischen
CLXXXI. Masten stehen gedrängt an Masten, es trocknet die Segel In dem Sonnenschein ruhig der Schiffer an dem Gestade der Stadt. Deine Paläste zeigen sich hier du edles Venedig Alles verschwindet dem Blicke Bettine wenn du kleine Tische und Leuchter besteigst und Masten und zwischen Hin <...> Du Bettina dich zeigst alles verschwindet dem Blick End of "Venetianische Epigramme" by Johann Wolfgang von Goethe
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